Das neue Betriebssystem von Microsoft wartet mit Funktionen auf, auf die viele Anwender schon lange gewartet haben – so etwa einem Tresor für die Passwörter. Silicon.de stellt zehn nützliche Features in einer Bildergalerie vor.
Cool ist etwa das 'Windows 7 Action Center' – eine Schaltzentrale für Probleme in Sachen Sicherheit, Maintenance und Recovery. Im Vergleich zum 'Security Center' in Windows Vista sind hier mehr Informationen abrufbar. Im Action Center hat der Anwender zum Beispiel die Möglichkeit, nervende System-Nachrichten abzustellen. Hat man etwa ein Anti-Virus-Programm installiert, das Windows 7 nicht erkennt und deshalb die Installation eines Anti-Virus-Programmes fordert, kann man dies unterbinden.
Neu und cool ist auch der 'Problem Steps Recorder' (PSR). Über die Software werden sich Support-Mitarbeiter freuen - haben sie doch oft mit unverständlichen Fehlerberichten zu kämpfen. Der PSR soll hier Abhilfe schaffen. Die Software zeichnet alle Aktionen auf, einschließlich Tastatureingaben, Mausklicks und Screenshots - und speichert diese in einer MHTML-Datei. Diese kann mit dem Internet Explorer aufgerufen werden.
Cool ist zudem der ISO Burner. Wenn man in Windows einen ISO-File auf eine Disk brennen wollte, musste man extra Software besorgen. In Windows 7 hat Microsoft jedoch einen ISO-Brenner eingebaut. Nach dem Doppelklick auf einen ISO-File öffnet sich jetzt die Dialogbox 'Burn Disc Image'.
Nützlich ist auch der 'Credential Manager'. Damit kann der Anwender seine Passwörter verwalten, etwa für Web-Zugänge oder E-Mail-Fächer. Die Passwörter werden im 'Windows Vault' (Tresor) vorgehalten. Der Vault kann extern gespeichert werden, zum Beispiel auf einem Flash-Drive. Dann stehen die Passwörter auch im Fall eines Hardware-Fehlers wieder zur Verfügung.
Das 'Display Projection und Windows Mobility Center' von Windows 7 ist an Anwender gerichtet, die oft Präsentationen halten. Drückt man die Windows-Logo-Taste + P, erscheint ein Pop-up. Der Nutzer kann dann auswählen, wie der Projektor den Desktop des Notebooks darstellen soll. Drückt der Anwender die Windows-Logo-Taste + X, öffnet sich das 'Windows Mobility Center'. Hier kann man die Art und Weise der Präsentation einstellen - etwa das Hintergrundbild ändern oder den Instant Messenger auf "Bitte nicht stören" setzen.
Eine coole Funktion ist auch 'System Repair Disc'. Im Vista SP1 war zunächst ein Feature enthalten, mit der man einfach eine System Repair Disc erstellen konnte. Die finale Version des Vista SP1 wurde jedoch ohne diese Funktion ausgeliefert. Mit Windows 7 kehrt das Feature zurück.
Nicht zu vergessen ist die 'PowerShell v2'. Admins können die PowerShell nutzen, um Aufgaben zu automatisieren. Früher Windows-Versionen lieferten bereits einen Command Line Interpreter. Die PowerShell ist jedoch viel mächtiger und liefert eine UNIX-artige Kommando-Umgebung. Für Windows XP oder Vista muss die PowerShell noch heruntergeladen werden, in Windows 7 ist sie eingebaut.